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C.Dutt - H.G.Gadamer
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Gespräch zwischen C.Dutt und Hans Georg Gadamer:S.49 C.D.:\\\\\\\"...ich meine also,dass Ihre Begriffserklärung des Klassischen von metaphysischen Belastungen frei ist.\\\\\\\" H.G.G.:\\\\\\\"In der Tat! Es ist der im Sprachgebrauch lebendige Sinn von dem ich auch hier ausgehe. Wenn wir sagen:\\\\\\\"das ist klassisch\\\\\\\", dann heißt das:\\\\\\\"Das wird man immer wieder hören, immer wieder sehen, immer wieder lesen können, das wird immer wieder richtig sein!\\\\\\\" Das ist unser Sprachgebrauch und keine künstliche Definition. Insofern ist dieser Begriff des Klassischen von der Kritik, die daran geübt wurde, weit entfernt.
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Peter Sloterdijk
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Kritik der zynischen Vernunft S.50
...Es lässt den erzpragmatischen Satz : primum vivere, deinde philosophari, nur bedingt gelten; denn soviel weiß es, dass es wieder und wieder Situationen gibt, wo das >Philosophieren< das einzige ist, was dem Leben weiterhilft.
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Johann Wolfgang Goethe
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Geschichte der Farbenlehre Erster Teil S. 123
...So einfach auch die Farben in ihrer ersten elementaren Erscheinung sein mögen, so werden sie doch unendlich mannigfaltig, wenn sie aus ihrem reinen und gleichsam abstrakten Zustande sich in der Wirklichkeit manifestieren, besonders an Körpern, wo sie tausend Zufälligkeiten ausgesetzt sind. Dadurch entspringt eine Individualisierung bis ins Grenzenlose, wohin keine Sprache, ja alle Sprachen der Welt zusammengenommen, nicht nachreichen.
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Gespräche mit Picasso
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Brassai: Gespräche mit Picasso S.102
Brassai:
Wenige Künstler hätten wie Sie die Demoiselles d´ Avignon durchsetzen können...Sie wären Hungers gestorben. Matisse hat mir eines Tages gesagt: Man muss stärker sein als seine Begabung, um sie schützen zu können... Sie hatten diese Kraft: Sie haben früh Erfolg gehabt, mit 25 Jahren waren Sie berühmt...
Picasso:
Erfolg ist etwas sehr Wichtiges! Man hat oft gesagt, dass der Künstler für sich selbst, sozusagen aus Liebe zur Kunst, arbeiten und den Erfolg verachten soll. Das ist falsch! Ein Künstler braucht Erfolg. Und nicht nur, um davon zu leben, sondern vor allem, um sein Werk schaffen zu können. Sogar ein reicher Maler braucht Erfolg. Nur wenige Leute verstehen etwas von Kunst, und Gefühl für Malerei ist nicht allen gegeben. Die meisten beurteilen Kunst nach dem Erfolg. Warum also den Erfolg Erfolgsmalern überlassen? Jede Generation hat die ihren... Aber wo steht geschrieben, dass der Erfolg immer nur denen gehören soll, die dem Publikum schmeicheln? Ich habe beweisen wollen, dass man allen und allem zum Trotz Erfolg haben kann, ohne Kompromisse zu machen... Wissen Sie was? Mein Erfolg als junger Maler ist mein Schutzwall gewesen... Die blaue und die rosa Periode waren die Paravents, hinter denen ich sicher war...
Brassai:
-Das beste Versteck ist früher Ruhm- hat Nietzsche gesagt.
Picasso:
Sehr richtig. Im Schutz meines Erfolges habe ich tun können, was ich wollte, alles, was ich wollte...
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L.Wittgenstein
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Jeden Morgen muss man wieder durch das tote Gerölle dringen, um zum lebendigen warmen Kern zu kommen.
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James Joyce
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Ulysses S. 41
...Um zu lernen muss man demütig sein.
Original: ... You were not born to be a teacher, I think. Perhaps I am wrong. - A learner rather, Stephen said. - And here what will you learn more? Mr.Deasy shook his head. - Who knows? he said. To learn one must be humble. But life is the great teacher.
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L.Wittgenstein
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Vermischte Bemerkungen S.154
Der Gruß der Philosophen unter einander sollte sein: >Lass Dir Zeit!<
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H.K.Fierz
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Psychologie des 20 Jahrhunderts Bd.III Kindler Verlag S.1128
Denn wo Gefühl vonnöten ist, kann es durch nichts ersetzt werden.
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A.Prate
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Wo Gefühl am Werk ist, wird der Verstand zum Diener.
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Francisco J.Goya
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Psychologie des XX. Jhdt. Band XV S.1041
Der Traum von der Vernunft gebiert die Ungeheuer.
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James Joyce
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J.J. Ulysses S.185
Was Kunst betrifft, so ist es nur eine Frage aus welchen Tiefen sie kommt. Alles andere ist Spekulation von Schülern für Schüler.
(sinngemäß und verkürzt zitiert)
Originalfassung: -All these questions are purley academic, Russell oracled out of his shadow. I mean, whether Hamlet is Shakespeare or James I or Essex. Clergymen`s discussions of the historicity of Jesus. Art has to reveal to us ideas, formless spiritual essences. The supreme question about a work of art is out of how deep a life does it spring. The painting of Gustave Moreau is the painting of ideas. The deepest poetry of Shelley, the words of Hamlet bring our mind into contact with the eternal wisdom, Plato`s world of ideas. All the rest is the speculation of schoolboys for schoolboys.
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ZEN - Weisheit
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Wenn die Quelle tief genug ist, wird das Wasser reichlich strömen.
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Ludwig Wittgenstein
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1948 aus VermischteBemerkungen:
Farben regen zum Philosophieren an. Vielleicht erklärt das die Leidenschaft Goethes für die Farbenlehre. Die Farben scheinen uns ein Rätsel aufzugeben, ein Rätsel, das uns anregt - nicht aufregt.
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Paul Klee
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Kunst zeigt nicht Sichtbares, sie macht sichtbar.
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Eugene Delacroix
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Kunst ist vorstellen, nicht darstellen
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Robert Jacobsen
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Kunst ist das Vitamin C der Seele
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Karl Valentin
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Kunst ist schön aber macht viel Arbeit
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Herbert Ostler
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Kunst erhält jung.
von mir, könnte aber auch von Ihnen sein.
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Ostler - Geisselmann
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Die Teppichkunst des Orients und die Kunst der Moderne S.15:
...Schließlich drängt sich die Frage auf, worin die Faszination einer fremden und vergangenen Kultur, ja überhaupt jeder Kultur, für uns liegt. Bei der Suche nach einer Antwort auf diese Frage kommt die Erkenntnis, dass die schöpferische Kraft des Menschen in allen Kulturen und zu allen Zeiten das Wesentliche, das die menschliche Existenz betreffende, auszudrücken vermag und sich dieser Kraftstrom auf jeden Suchenden übertragen kann, um nicht zuletzt zur zeitgemäßen Meisterung des je eigenen Lebens beizutragen.
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Ezra Pound
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Pisaner Cantos S.92/93:
...denn es fehlte jener Schatz an Redlichkeit, der den Reichtum des Staates ausmacht.
(Original:...lacking that treasure of honesty which is the treasure of states.)
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Eugene Ionesco
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Für Kultur, gegen Politik:
S.32 ...Die Menschheit lebt nur durch die Kultur. Sie ist Garant der menschlichen Existenz in der Welt.
S.48 ...>Wozu Kunst<,...Der hauptsächliche Grund - und ich bestehe darauf - ist der , dass die Kunst uns über uns hinaushebt, dass sie uns bis an den Rand des Mysteriums führt, gefühlsmäßig, geistig und auch wissensmäßig, denn Wissen existiert auch in der Kunst. Die Kunst nimmt den Menschen bei der Hand, führt ihn durch Wort, Bild, Musik, bis an die Quelle des Geheimnisses. Sie ist für den Geist eine Religion oder, wenn man will, ein zur Religion parallel laufender Weg.
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Pablo Picasso
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Die Kunst hilft uns das Leben zu verstehen.
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